Zusatzstoffe im Futter: Was, wie viel und warum?

26.09.2019
Viele Tierbesitzer achten heutzutage sehr auf die Qualität des Futters, mit dem sie ihren Vierbeiner ernähren. Oft hört man besorgte Tierbesitzer sagen, dass sie unbedingt ein Futter ohne Zusatzstoffe füttern wollen. 
Zusatzstoffe im Futter: Was, wie viel und warum?

Denn häufig denken sie, dass ein Futter nur hochwertig sein kann, wenn nichts zugesetzt wurde. Das wirft Fragen nach dem Sinn oder Unsinn der Zusatzstoffe im Futter auf. Dabei wissen viele gar nicht, dass der Begriff „Zusatzstoff“ ein Sammelbegriff für ganz verschiedene Stoffklassen ist. Einige davon sind sogar äußerst wichtig für Hunde und Katze. Was hat es also auf sich mit den Zusatzstoffen im Futter?

Was sind Zusatzstoffe?

Im „Kleingedruckten“ auf der Verpackung von kommerzieller Hundenahrung findet man folgende Informationen:

  • Angaben zu den enthaltenen Rohstoffen
  • Angaben zum Nährstoffgehalt
  • Auflistung der sogenannten Zusatzstoffe im Futter

Futtermittelzusatzstoffe sind definiert als Stoffe, die nicht zu den Rohstoffen – den Hauptzutaten oder Ausgangserzeugnissen – des Futters gehören. Sie werden der Tiernahrung bewusst zugesetzt, um  eine spezielle Funktionen zu erfüllen. Bei Hundenahrung sind dies vor allem zwei: den Ernährungsbedarf der Hunde zu decken und die Eigenschaften des Futters positiv zu beeinflussen.

Zusatzstoffe im Futter: Warum überhaupt?

Häufig wird die Frage gestellt: Warum gibt es überhaupt Zusatzstoffe im Futter für Hunde und Katzen? Der Zusatz von Vitaminen, Spurenelementen und Mineralien ist manchmal erforderlich, um die Deckung des gesamten Nährstoffbedarfs eines Tieres bei ausschließlicher Fütterung des jeweiligen Futtermittels sicherzustellen.

Der Zusatz von natürlichen Aromen dient bei Hund und Katze in erster Linie dazu, den Geruch und Geschmack der Produkte zu verbessern. Damit wird die Nahrung für Hunde und Katzen besonders schmackhaft.

Nur mit EU Zulassung

Zusatzstoffe dürfen kommerzieller Tiernahrung nur zugesetzt werden, wenn sie in der EU zugelassen sind. Für eine solche Zulassung müssen ihr Nutzen, das heißt ihre Eignung für den angestrebten Zweck, wie z.B. Konservierung, nachgewiesen werden. Auch ihre gesundheitliche Unbedenklichkeit muss belegt werden. Eine gute Praxis der Futterproduktion sieht vor, dass Zusatzstoffe sparsam und in der geringst möglichen, für den jeweiligen Zweck erforderlichen Menge eingesetzt werden.

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