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Ein Leitfaden für die Umstellung von Hundenahrung

English Cocker Spaniel eating from a bowl indoors
Sie sollten Ihren Hund schrittweise an neue Nahrung heranführen, um mögliche Verdauungsbeschwerden zu vermeiden. Befolgen Sie unsere einfache, auf sieben Tage ausgelegte Anleitung, damit die Umstellung Ihres Hundes auf eine neue Ernährung sicher und behutsam verläuft.

Wann sollte ich eine Futterumstellung meines Hundes in Betracht ziehen?

Irgendwann stellen Sie ggf. fest, dass Sie die Ernährung Ihres Hundes umstellen müssen. Es kann eine Reihe von Gründen für eine Futterumstellung geben, darunter:

  • Ihr Hund wechselt von einer der drei wichtigsten Lebensphasen in eine andere: Welpe, ausgewachsener Hund und Senior. Jede dieser Lebensphasen ist durch spezifische Ernährungsbedürfnisse gekennzeichnet, die durch eine daran angepasste Nahrung erfüllt werden können.
  • Ihr Hund ist trächtig. Eine laktierende Hündin benötigt zusätzliche Energie und ggf. ein anderes Futter, das besser auf ihre Ernährungsbedürfnisse abgestimmt ist.
  • Eine Krankheit oder Verfassung, die zusätzliche Nährstoffunterstützung benötigt, wie z. B. Hautprobleme oder Magen-Darm-Störungen.
  • Sie haben sich über verschiedene Hundenahrungen informiert oder mit Ihrem Tierarzt gesprochen und beschlossen, das Futter Ihres Haustieres umzustellen.

Anzeichen dafür, dass Ihr Hund möglicherweise eine Ernährungsumstellung benötigt

Es gibt ein paar Anzeichen, die darauf hindeuten könnten, dass die Ernährung des Hundes umgestellt werden muss:

  • Ein stumpfes, glanzloses Fell kann ein Hinweis darauf sein, dass Ihr Hund mit seiner Ernährung nicht die richtigen Nährstoffe erhält.
  • Weicher Kot und Blähungen können Anzeichen für eine Nahrungsmittelunverträglichkeit oder minderwertige Nahrungsmittelqualität sein.
  • Niedriger Energiegehalt.
  • Übergewichtige Hunde benötigen ggf. ein anderes Futter. Es ist hingegen nicht empfehlenswert, einfach die Rationen ihres bestehenden Futters zu reduzieren, da sie sonst eventuell nicht die notwendigen Nährstoffe in der richtigen Menge erhalten. Eine Spezialfutter zur Gewichtsreduktion ist eine vollwertige und ausgewogene Nahrung, die übergewichtige Hunde darin unterstützt, Gewicht zu reduzieren.

Wenn Sie sich über die Gesundheit Ihres Hundes Gedanken machen, kann Ihr Tierarzt Ihnen helfen, die richtige Ernährung für Ihr Haustier zu ermitteln. Der Tierarzt kann Ihnen auch Tipps geben, wann und wie Sie Ihr Haustier am besten auf das neue Futter umstellen. Durch die Ratschläge des Tierarztes sollte die Futterumstellung für Sie und Ihr Haustier positiv verlaufen.

Wie Sie das Futter Ihres Hundes umstellen – lassen Sie es langsam angehen

Sobald Sie sich für einen Wechsel auf ein anderes Futter entschieden haben, sollten Sie das Futter allmählich umstellen. Gewöhnen Sie Ihr Haustier langsam an das neue Futter, um Verdauungsbeschwerden vorzubeugen. Im Allgemeinen dauert dieser Vorgang ungefähr eine Woche. Überwachen Sie Ihr Haustier dabei, um sicherzustellen, dass die Umstellung gut verläuft.

Stellen Sie ihn zunächst auf die neue Nahrung um, indem Sie diese zu einem geringen Anteil unter das alte Futter mischen. Verringern Sie dann im Laufe einer Woche allmählich den Anteil des alten Futters gegenüber dem neuen, bis Ihr Haustier vollständig auf das neue Futter umgestellt ist. Füttern Sie in den ersten Tagen ca. 25 % neues und 75 % altes Futter. Beobachten Sie das Verhalten und die Nahrungsaufnahme Ihres Haustiers.
Wenn nach ein paar Tagen keine negativen Veränderungen zu erkennen sind, können Sie das Verhältnis zwischen dem neuen und dem bisherigen Futter ändern. Erhöhen Sie nach vier Tagen den Anteil des neuen Futters auf 50/50. Geben Sie nach sechs Tagen 75 % des neuen Futters gemischt mit 25 % des bisherigen Futters. Wenn Ihr Hund das Futter gut verträgt, füttern Sie nach sieben oder acht Tagen nur noch das neue Futter. Behalten Sie den Fütterungsablauf, die Fütterungszeiten und den Futterplatz Ihres Haustieres während der Futterumstellung bei. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt, wenn Sie Fragen zur Futterumstellung Ihres Haustieres haben.

Ihr Haustier im Blick behalten

Nachdem Sie Ihr Haustier auf das neue Futter umgestellt haben, sollten Sie dieses für mindestens zwei Monate geben. So können sie besser nachvollziehen, welche Vorteile die neue Nahrung mit sich bringt und auch besser beurteilen, ob sie gut vertragen wird. Eine optimale Ernährung zeigt sich an verschiedenen Faktoren: Ein gesundes Gewicht, schönes Fell, fester Kot und gute Verträglichkeit gelten als Indikatoren für eine gute Nahrung.

Wenn Sie Ihr Tier aus gesundheitlichen Gründen auf ein neues Futter umgestellt haben, sollten Sie eine Kontrolluntersuchung mit Ihrem Tierarzt vereinbaren, um den Fortschritt zu überwachen und um festzustellen, ob die neue Ernährung zur Verbesserung des Zustandes beiträgt.
  • Verdauungsgesundheit
  • Allgemeines Wohlbefinden

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