Verdauung bei Kätzchen

03.10.2018

Wie verdauen Katzen ihre Nahrung?

Katzen sind wahre Feinschmecker, und das beginnt schon im Kätzchenalter. Ihre Geschmacksknospen sind schon früh voll funktionsfähig, sodass sie von klein auf alles schmecken können. Nahrung ist jedoch nicht nur eine Frage des Geschmacks, sondern auch ein entscheidender Baustein für die Gesundheit im Allgemeinen, da sie lebenswichtige Nährstoffe liefert, die der Körper für seine Funktionen benötigt. 

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Verdauungsprozess bei Kätzchen

Nachdem Ihre Katze das Futter heruntergeschluckt hat, gelangt es über die Speiseröhre in den Magen. Dort werden Verdauungsenzyme freigesetzt, die die Nahrung aufspalten, die dann in den Dünndarm gelangt. Das Verdauungssystem Ihrer Katze macht etwa 3 % ihres Körpergewichts aus. Bis die Nahrung das gesamte System durchlaufen hat, dauert es 12 bis 24 Stunden. Nach der Aufspaltung der Nährstoffe trägt die große Oberfläche des Dünndarms dazu bei, sie in den Körper aufzunehmen. Die letzte Station im Verdauungsprozess ist der Dickdarm. Er befördert die Abfallstoffe aus dem Körper der Katze heraus.

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Warum ist ein gesundes Verdauungssystem wichtig für Ihre Katze? 

Damit dieser Prozess effizient abläuft und das Tier die lebenswichtigen und für seinihr optimales Wachstum notwendigen Nährstoffe verwerten kann, muss die Katzen Nahrung gut verdaulich sein. Ein gesundes Verdauungssystem ist außerdem wichtig, um zu vermeiden, dass unverdautes Futter im Dickdarm gärt oder fault und so die empfindliche Darmflora der Katze (auch „gute Darmbakterien“ genannt) stört. Dies könnte Verdauungsprobleme wie Durchfall und Nährstoffmängel zur Folge haben, die sich später zu längerfristigen Gesundheitsproblemen entwickeln können. 

Wie unterscheidet sich die Verdauung bei Kätzchen und warum ist sie so empfindlich?  

Kätzchen werden mit einem sehr empfindlichen Verdauungssystem geboren. Direkt nach der Geburt können sie ausschließlich die Milch ihrer Mutter verdauen. Im Laufe der Zeit verlieren sie die Fähigkeit, die in der Milch enthaltene Laktose zu verarbeiten. Dies ist der Grund dafür, dass die meisten ausgewachsenen Katzen keine Milch verdauen können und davon krank werden.

Keine Kuhmilch für Ihr Kätzchen 

Die einzigartige Zusammensetzung der Muttermilch ist speziell auf die Bedürfnisse der Kätzchen abgestimmt und optimal an ihre empfindlichen Körper angepasst. Aus diesem Grund ist Kuhmilch für Kätzchen nicht geeignet – im schlimmsten Fall kann sie zu weichem Stuhl und ernsthafteren Verdauungsproblemen sowie Nährstoffmangel führen. Für den Fall, dass Kätzchen nicht von ihrer Mutter gesäugt werden können, gibt es Ersatzmilch mit einer Rezeptur, die der Muttermilch der Katze sehr nahekommt. 

Welche Katzennahrung für welches Alter? 

Während Ihr Kätzchen heranwächst, erwirbt sein Verdauungssystem die Fähigkeit, komplexere Nahrung wie Stärke zu verarbeiten. Dieser Prozess vollzieht sich nach und nach. Deshalb sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Ihr Kätzchen eine Nahrung erhält, die genau auf sein jeweiliges Alter abgestimmt ist. Um Ihnen dies zu erleichtern, finden Sie auf der Verpackung unserer Kätzchennahrung die entsprechenden Informationen. Folgen Sie den dort angegebenen Empfehlungen und fragen Sie Ihren Tierarzt, falls Sie unsicher sind. 

Wie kann die Ernährung das Verdauungssystem und die allgemeine Gesundheit Ihres Kätzchens unterstützen? 

Damit Ihr Kätzchen (und sein Verdauungssystem) sich gesund entwickeln kann, benötigt es hochwertige Nahrung, die reich an genau abgestimmten Nährstoffen ist. Ausgewählte Ballaststoffe in Kombination mit hochverdaulichen Proteinen sind für Kätzchen jeden Alters wichtig. Zurzeit ist Ihr Kätzchen ein kleines Energiebündel (wie Sie wahrscheinlich schon festgestellt haben). Bis es etwa 3 Monate alt ist, benötigt es pro Kilogramm Körpergewicht zwei- bis zweieinhalbmal so viel Energie wie eine ausgewachsene Katze. Zum Glück finden sich auch die empfohlenen Portionsgrößen auf unseren Verpackungen – ganz einfach!  

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