Wie soll ich mich um meinen älter werdenden Hund kümmern?
Wenn Ihr geliebter Hundegefährte älter wird, werden Sie einige Anzeichen des Alterns in seinem Aussehen und Verhalten bemerken. Es ist ein völlig natürlicher Lebenswandel und ein neuer Lebensabschnitt für Sie beide. Obwohl die späteren Phasen zusätzliche Anforderungen mit sich bringen können, muss die Pflege eines älteren Hundes nicht kompliziert sein.
Von der Bewegung über die Nahrung bis hin zu den täglichen Routinen gibt es einfache Möglichkeiten, eine wertvolle Pflege für Senior-Hunde zu bieten. Hier ist ein Leitfaden, was das Altern für Ihr Tier bedeutet und wie Sie es dabei unterstützen können, seine Vitalität und Lebensqualität zu bewahren.
Wie Rasse und Größe das Altern beeinflussen
Das Erste, worauf man achten sollte, ist, dass nicht alle Hunde die gleiche Lebenserwartung haben. Das hängt von Genetik, Lebensstil, Rasse und Größe ab. Kleinere Hunde (unter 10 kg) werden in der Regel etwa 12 Jahre alt, während sehr große Hunde (über 45 kg) oft bereits mit sieben bis acht Jahren Senior-Phasen erreichen. Je größer der Hund, desto früher beginnt der Alterungsprozess – das bedeutet, dass Hunde je nach Größe zu unterschiedlichen Zeiten als „alt“ gelten.
Auch die gesundheitlichen Empfindlichkeiten unterscheiden sich zwischen verschiedenen Rassen und Größen. Zum Beispiel ist es wahrscheinlicher, dass kleine bis mittelgroße Hunderassen an chronischen Herzklappenerkrankungen leiden. In manchen Fällen spielt die Rasse eine größere Rolle für die Lebenserwartung als die reine Größe.
Die Pflege variiert je nach diesen Aspekten. Die Nahrung Ihres Hundes sollte daher genau darauf zugeschnitten sein, ihm die spezifische Kombination von Nährstoffen zu geben, die seine Rasse, Größe und Lebensweise erfordern, um ein optimales Altern zu unterstützen.
Wie man ältere Hunde versorgt
Jeder Hund ist einzigartig, daher wird auch die Unterstützung, die er im Alter benötigt, individuell sein. Wenn Ihr Haustier älter wird, benötigt es möglicherweise gezielte Maßnahmen wie Gelenkpflege oder das Management von Hautempfindlichkeiten. Was auch immer die Pflege Ihres Seniors beinhaltet, es gibt universelle Möglichkeiten, Komfort und Gesundheit in den späteren Jahren zu fördern. Das sollten Sie bedenken:
Wenn Ihr geliebter Hundegefährte älter wird, werden Sie einige Anzeichen des Alterns in seinem Aussehen und Verhalten bemerken. Es ist ein völlig natürlicher Lebenswandel und ein neuer Lebensabschnitt für Sie beide. Obwohl die späteren Phasen zusätzliche Anforderungen mit sich bringen können, muss die Pflege eines älteren Hundes nicht kompliziert sein.
Von der Bewegung über die Nahrung bis hin zu den täglichen Routinen gibt es einfache Möglichkeiten, eine wertvolle Pflege für Senior-Hunde zu bieten. Hier ist ein Leitfaden, was das Altern für Ihr Tier bedeutet und wie Sie es dabei unterstützen können, seine Vitalität und Lebensqualität zu bewahren.
Wie Rasse und Größe das Altern beeinflussen
Das Erste, worauf man achten sollte, ist, dass nicht alle Hunde die gleiche Lebenserwartung haben. Das hängt von Genetik, Lebensstil, Rasse und Größe ab. Kleinere Hunde (unter 10 kg) werden in der Regel etwa 12 Jahre alt, während sehr große Hunde (über 45 kg) oft bereits mit sieben bis acht Jahren Senior-Phasen erreichen. Je größer der Hund, desto früher beginnt der Alterungsprozess – das bedeutet, dass Hunde je nach Größe zu unterschiedlichen Zeiten als „alt“ gelten.
Auch die gesundheitlichen Empfindlichkeiten unterscheiden sich zwischen verschiedenen Rassen und Größen. Zum Beispiel ist es wahrscheinlicher, dass kleine bis mittelgroße Hunderassen an chronischen Herzklappenerkrankungen leiden. In manchen Fällen spielt die Rasse eine größere Rolle für die Lebenserwartung als die reine Größe.
Die Pflege variiert je nach diesen Aspekten. Die Nahrung Ihres Hundes sollte daher genau darauf zugeschnitten sein, ihm die spezifische Kombination von Nährstoffen zu geben, die seine Rasse, Größe und Lebensweise erfordern, um ein optimales Altern zu unterstützen.
1. Stress vermeiden, um die Lebensqualität zu erhalten
Ältere Hunde können weniger flexibel auf Veränderungen in ihrer Routine reagieren. Stress zu minimieren ist ein wesentlicher Faktor, um die Vitalität und das Wohlbefinden Ihres Hundes langfristig zu sichern.
Mit zunehmendem Alter Ihres Hundes können Sie einige Veränderungen im Verhalten bemerken. Er könnte etwas ängstlicher werden als früher, sein Schlafmuster könnte sich ändern und er verbringt vielleicht weniger Zeit mit Ihnen. All diese Veränderungen sind natürlich. Sie können Ihren Hund dabei unterstützen, damit umzugehen, indem Sie die Umgebung ruhig halten und seine Routinen zuverlässig gestalten.
Bei einigen Hunden können Verhaltensänderungen ein Zeichen für kognitive Dysfunktion sein. Dies ist eine altersbedingte Erkrankung, die durch Veränderungen im Gehirn verursacht wird. Sie wird meist durch eine Kombination aus Anpassungen im Haus, medikamentöser Begleitung und einer Umstellung der Nahrung behandelt. Wenn Ihr alternder Hund sich anders verhält oder Anzeichen von Stress zeigt, sollten Sie immer Ihre Tierärztin oder Ihren Tierarzt aufsuchen, um zugrunde liegende Gesundheitsthemen auszuschließen.
Einfache Veränderungen zu Hause können zudem dabei unterstützen, den Stress im Zusammenhang mit dem Altern zu minimieren:
- Eine konsequente Routine beibehalten: Schnelle Veränderungen können Verhaltensprobleme verschlimmern, daher sollten Anpassungen schrittweise eingeführt werden.
- Häufige Möglichkeiten zum Toilettengang mit mehrere kleine Spaziergänge einplanen
- Orientierungshilfen: Über Nacht ein Licht anlassen, was Hunden mit nachlassender Sehkraft helfen kann.
- Akustische Beruhigung: Ein Radio auf niedriger Stufe kann Hunde beruhigen, die unruhig werden, wenn sie allein gelassen werden.
- Visuelle Signale: Bringen Sie Ihrem Hund Handzeichen bei, wenn das Gehör nachlässt. Das unterstützt ihn dabei, aktiv zu bleiben.
- Mentale Stimulation: Bereicherung in Form von Spiel und Training kann die Vitalität fördern und den Hund zufriedener halten.
2. Bewegen Sie Ihren alternden Hund
Entgegen der landläufigen Meinung ist es nicht unbedingt das Altern allein, das Hunde im Laufe der Jahre langsamer werden lässt. Oft stecken Arthritis oder andere gesundheitliche Herausforderungen dahinter. Auch Übergewicht kann einen großen Einfluss auf das Energielevel Ihres Hundes haben.
Aktiv zu bleiben ist wichtig für die geistige und körperliche Gesundheit. Bewegen Sie Ihren Hund daher weiterhin auf einem für ihn angenehmen Niveau. Schwimmen kann eine optimale Form der Gelenkpflege sein, da die Bewegung ohne Belastung der Gelenke erfolgt. Ihre Tierärztin oder Ihr Tierarzt kann Sie beraten und Ihnen helfen, einen Plan zu entwickeln, um die Vitalität Ihres Hundes so lange wie möglich zu erhalten. Für viele ältere Hunde gehören dazu eine Schmerzlinderung sowie eine angepasste Nahrung zur Unterstützung der Gelenke.
Um Ihrem Hund bei Gelenkbeschwerden zu helfen, können Sie Rampen für Stufen installieren oder rutschfeste Böden auslegen, falls er auf Fliesen oder Parkett unsicher steht.
3. Ernährungspflege für ältere Hunde
Ein wesentlicher Bestandteil, um einen Senior gesund zu halten, ist die passende Nahrung. Ältere Hunde haben deutlich andere Nährstoffbedürfnisse, und eine darauf abgestimmte Nahrung kann ihre Lebensqualität in den goldenen Jahren unterstützen.
Senior-Hunde benötigen etwa 10 % bis 20 % weniger Energie als jüngere Tiere. Daher ist es wichtig, die Portionsgrößen anzupassen, um eine Gewichtszunahme zu vermeiden. Eine fettreduzierte, aber dennoch schmackhafte und sättigende Nahrung ist eine gute Wahl. Sie sollte zudem spezifische Nährstoffe enthalten, um das optimale Altern zu fördern:
- Langkettige Omega-3-Fettsäuren: Unterstützen eine gesunde Herzfunktion und fördern die Gelenkgesundheit.
- Aktive Nährstoffkombinationen: Antioxidantien und GLM-Extrakt (Grünlippmuschel), wie sie in den Gelenkpräparaten von Royal Canin enthalten sind, bieten nachgewiesene Vorteile.
- Angepasster Phosphorspiegel: Zur Unterstützung einer effektiven Nierenfunktion.
4. Halten Sie Ihren Senior Hund auf einem Idealgewicht
Es ist leicht, die Auswirkungen des Gewichts auf die Gesundheit zu untersuchen. Ihn in einer idealen körperlichen Verfassung zu halten, ist eine der wichtigsten Möglichkeiten, ihm ein langes Leben mit hoher Lebensqualität zu ermöglichen.
Bitten Sie Ihre Tierärztin oder Ihren Tierarzt bei den regelmäßigen Kontrollen um Rat zum Gewicht Ihres Hundes. So können Sie die Aufnahme der Nahrung so anpassen, dass gewichtsbedingte Gesundheitsprobleme vermieden werden. Auf ein gesundes Gewicht hinzuarbeiten, ist eine große Chance für Sie, die Vitalität Ihres Tieres spürbar zu verbessern.
Tierärzt:innen besprechen gerne das Gewicht Ihres Hundes, geben wertvolle Ratschläge und entwickeln bei Bedarf sogar einen detaillierten Abnehmplan. Die zusätzliche Vitalität und Freude zu sehen, die Hunde ausstrahlen, wenn sie ein ideales Körpergewicht erreicht haben, ist für Halter:innen sowie das Tierärzt:innenteam unglaublich lohnend und verbessert die Lebensqualität der Tiere spürbar.
5. Tierärztliche Versorgung für Senior Hunde
Regelmäßige Gesundheitschecks sind entscheidend, um gesundheitliche Herausforderungen bei älteren Hunden frühzeitig zu erkennen und die optimale Pflege zu gewährleisten.
Einige Anzeichen des Alterns, die zunächst harmlos erscheinen, können Symptome einer zugrunde liegenden Erkrankung sein. Deshalb ist es wichtig, Ihre Tierärztin oder Ihren Tierarzt zu konsultieren, wenn Sie Veränderungen im Aussehen oder Verhalten bemerken.
Ihr Tierärzt:innenteam wird Sie gerne über den optimalen Weg beraten, um die Vitalität Ihres Hundes zu bewahren. Sie können Ihre Tierärztin oder Ihren Tierarzt auch um Rat bitten, wie Sie Ihren Hund zu Hause gesund halten können.
Eine konsequente Maulhygiene, das Halten des idealen Körpergewichts sowie regelmäßiges Baden und Pflegen unterstützen die Lebensqualität Ihres Tieres in seinen goldenen Jahren maßgeblich.
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