StartseiteHundeHund anschaffen: Das sollten Sie beachtenWohnungshunde: Rassen, die für das Leben in einer Wohnung geeignet sind

Rassen, die für das Leben in einer kleinen Wohnung geeignet sind

In einer kleinen Wohnung zu leben, schließt nicht aus, Hundehalter*in zu werden. Doch die Wahl einer wohnungstauglichen Hunderasse, die sich sowohl in Ihrem Zuhause als auch mit Ihrem Lebensstil wohlfühlt, ist nur ein Teil der Gleichung. Ebenso wichtig ist es, sicherzustellen, dass Ihre Wohnung – selbst wenn sie klein ist – ein hundegerechter Lebensraum bleibt.

Wie jede*r neue Hundehalter*in übernehmen Sie die Verantwortung dafür, die Bedürfnisse Ihres Haustiers zu erfüllen. Dazu gehört die richtige Ernährung, Pflege, Training und Sozialisierung um ihm den besten Start ins Leben zu ermöglichen. Regelmäßige Tierarztbesuche sind wichtig, damit er gesund bleibt. Zudem braucht er Aufmerksamkeit und Zuneigung.

Zwei weitere Grundbedürfnisse von Hunden sind natürlich Bewegung und einen geeigneten Lebensraum. Mit der richtigen Recherche und Vorbereitung wissen Sie, was es dabei zu beachten gilt.

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Zwergspitzwelpe (Pomeranian) läuft im Sommer auf der Straße

Wohnungsfreundliche Hunderassen und hundefreundliche Wohnung

Natürlich sollten Sie sich von seriösen Quellen wie Tierärzt*innen, professionellen Züchter*innen oder Tierheimen über Hunderassen informieren, welche gut in Wohnungen zurecht kommen.  Dort finden Sie viele Tipps, welche Hunderassen für das Leben in einer Wohnung besser geeignet sind als andere. Aber Sie werden auch feststellen, dass es weniger darum geht, einen wohnungsfreundlichen Hund zu finden, sondern vielmehr darum, dass Sie eine hundefreundliche Wohnung haben.
Ihr Hund braucht viel Auslauf und Stimulation die Intensität hängt von seiner Rasse, Größe und Lebensphase ab.
Große Hunde sind für sehr kleine Wohnungen eher ungeeignet. Sie werden sich nicht wohlfühlen (und Sie auch nicht, wenn sein Korb allein die Hälfte der Bodenfläche einnimmt).
Ihre Wohnung muss nicht riesig sein, aber Ihr Hund braucht einen Rückzugsort, der ihm gehört und an den er sich zurückziehen kann, um seine Ruhe zu haben. Dazu gehören ein Korb oder Bett, Spielzeug und ein Wassernapf.
Manche kleine Hunde neigen dazu, ziemlich viel zu bellen, insbesondere wenn sie allein gelassen werden. Kein Hund sollte für längere Zeit alleine gelassen werden, aber wenn Sie mit Ihren Nachbarn gut auskommen wollen, ist es wichtig, dass Sie sich aus seriösen Quellen über die Eigenschaften der Rasse informieren und dann einen maßgeschneiderten und konsequenten Trainingsplan umsetzen.
Wenn Sie in einer Wohnung leben, muss sich Ihr Hund an den Lärm der anderen Hausbewohner*innen gewöhnen. Besser wählen Sie eine entspannte Hunderasse als eine, die dafür bekannt ist, dass sie besonders empfindlich auf Lärm in ihrer Umgebung reagiert. So oder so, für das Wohlbefinden Ihres Hundes sollten Sie sich von Anfang an auf seine Sozialisierung konzentrieren.
Wenn Sie einen Balkon haben, achten Sie darauf, dass er umzäunt und hundesicher ist. Auch Dinge wie niedrige Fenster, besonders wenn Sie in einem hohen Stockwerk wohnen, müssen richtig gesichert werden.
Wenn Sie sich für eine größere Rasse entscheiden, sollten Sie bedenken, dass Sie Ihren Hund vielleicht eines Tages die Treppen hoch- und runtertragen müssen. Überlegen Sie außerdem zweimal, bevor Sie sich für eine Rasse entscheiden, die viel Auslauf braucht, wenn Sie in einem Haus mit Treppenhaus wohnen.
Stellen Sie sicher, dass Hunde in Ihrem Gebäude erlaubt sind. Der Versuch, Ihren vierbeinigen Freund heimlich spazieren zu führen, wäre für alle stressig. Es ist für alle besser, wenn Sie in einer haustierfreundlichen Umgebung leben.

 Kleinere, weniger energiegeladene und ruhige Hunderassen: die Stars des Wohnens in einer Wohnung

Bichon Frise Hund zu Hause

Hunderassen mit niedrigem Energieniveau

Wenn Sie in einer Wohnung leben, werden Sie sich wahrscheinlich zunächst nach Hunderassen umsehen, die weniger energiegeladen sind und Hunde wie den Basenji ausschließen, die jeden Tag stundenlang Auslauf und viel Platz zum Toben brauchen.
Zwergspitz Welpenporträt auf beigem Hintergrund

Die Herausforderungen verstehen

Es ist keine Überraschung, dass sehr große Rassen wie Neufundländer oder irische Wolfshunde, die viel Auslauf brauchen, nicht unbedingt die beste Wahl für eine Wohnung sind. Sie können es zwar schaffen, wenn Sie genug Zeit und Energie aufbringen, um mit ihnen rauszugehen, aber diese wunderbar sanften und anhänglichen Hunde brauchen trotzdem genug Platz, um sich in ihrem neuen Zuhause auszubreiten und wohlzufühlen.
Basset Hound zu Hause

Die Größe Ihres Hundes ist nicht der einzige Faktor bei Ihrer Wahl

Trotzdem ist die Größe der Rasse vielleicht nicht der wichtigste Faktor bei der Auswahl deines neuen Haustiers. Manche größeren Hunde brauchen nicht so viel Bewegung wie ihre kleineren Artgenossen. Eine Deutsche Dogge mag groß sein (und braucht zu Hause eine gewisse Menge Platz, um sich wohl zu fühlen), hat aber keinen sehr hohen Bewegungsbedarf.
Italienischer Windspielhund zu Hause

Bewegung und Ruhe

Die geschmeidigen Whippets sind zwar für ihre Schnelligkeit bekannt, aber wenn sie nicht gerade in die Ferne sausen (denken Sie daran: Diese Rasse braucht Auslauf in einem sicher eingezäunten Bereich), dösen sie auch gerne zu Hause.

 

Wenn der Platz begrenzt ist, denken Sie kleiner

Die Größe ist vielleicht nicht das einzige Kriterium, aber wenn Sie nur wenig Platz haben, sollten Sie vielleicht einige der kleineren Hunderassen mit weniger Energie in Betracht ziehen, die dafür bekannt sind, dass sie gut für das Leben in einer Wohnung geeignet sind. Auch innerhalb einer Rasse hat jeder Hund seinen eigenen Charakter und individuelle Eigenschaften.

Hier sind einige Rassen, die dafür bekannt sind, sich besonders gut an Wohnungen anzupassen:

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Russkiy Toy

Der zarte Russkiy Toy lebt von menschlicher Gesellschaft und braucht nicht allzu viel Bewegung.

Zwei Russkiy Toy-Hunde zusammen im Freien
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Italienisches Windspiel

Kleine und sanfte italienische Windspiele brauchen viel Bewegung, aber zwischen den Spaziergängen machen sie sich gerne gemütlich (idealerweise auf deinem Schoß: sie sind gesellige Hunde).
Hunderasse Italienisches Windspiel zu Hause.
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Zwergspitz

Von kleiner Statur, aber mit viel Charakter. Zwergspitze sind großartige Wachhunde und müssen daher sorgfältig trainiert werden, was das Bellen angeht.
Orangefarbener Zwergspitz Welpenporträt auf einem grauen Sofa im Innenbereich
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Malteser

Die winzigen Malteser nehmen physisch nicht viel Platz ein, aber sie machen sich bemerkbar und sind als hervorragende Begleithunde bekannt.
Nahaufnahme eines weißen Malteserhundes, der im Freien läuft
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Bichon Frisés

Kleine und wenig haarende Bichon Frisés sind verspielt und energiegeladen. Sie kommen in einer Wohnung gut zurecht, brauchen aber viel Spiel und Bewegung, um beschäftigt zu sein.
Bichon Frise im Freien grünes Gras
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Cairn Terrier

Die lebhaften und wissbegierigen Cairn Terrier stammen zwar ursprünglich aus den rauen Landschaften Schottlands, aber heutzutage kommen sie auch in einer Wohnung gut zurecht, natürlich mit regelmäßigen Ausflügen zur Bewegung.

Cairn Terrier rennt so schnell er kann
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Bologneser

Der Bologneser ist ein ausgeglichener und treuer Hund (wenn auch mit einer verspielten Seite), der sich als ruhiger Begleiter in einer Wohnung eignet.
Schöner Bolognese-Hund ruht sich im Garten aus

Informieren Sie sich hier in unserer umfangreichen Rassenbibliothek:

Weitere Informationen
Yorkshire Terrier im Haus beim Ausruhen

Training ist wichtig: Wie Sie Ihrem Hund helfen, sein Bellen zu kontrollieren

Wenn es um das Bellen geht, ist das Training entscheidender als die Rasse Ihres Hundes. Mit dem richtigen Training und der richtigen Sozialisierung (die für das Wohlbefinden Ihres Hundes ohnehin unerlässlich ist) können Sie sicherstellen, dass Sie einen geselligen Hund bekommen, der weiß, dass ein bisschen Bellen in Ordnung ist.

Unabhängig davon, für welche Rasse Sie sich entscheiden, ist es wichtig, das Bellen auf ein vernünftiges Maß zu beschränken (das Leben in einer Wohnung bedeutet schließlich auch Nachbarn). Kleine Rassen, Langhaar-Chihuahuas und Yorkshire Terrier, sind ideale Wohnungshunde, da sie nicht viel Auslauf brauchen, aber sie werden oft als Rassen bezeichnet, die zum Bellen neigen. Ebenso sind Scottish Terrier dafür bekannt, großartige Wachhunde zu sein. Erziehung und Sozialisierung sind vom ersten Tag an wichtig (das gilt natürlich für alle Hunde).

Was ist das Richtige für Ihren Hund?

Bevor Sie sich auf die Reise als Hundehalter*in begeben, sollten Sie sich Zeit nehmen und alle Informationen und Tipps über die Haltung eines Hundes, egal welcher Rasse, sorgfältig studieren, wenn Sie in einer Wohnung leben.

Wo auch immer Sie leben, ein*e Hundehalter*in zu werden, ist ein großer Schritt. Ob groß oder klein, ruhig oder verspielt – der Hund, für den Sie sich entscheiden, wird Sie viele Jahre lang begleiten. Wenn Sie seine Bedürfnisse recherchieren, wird das helfen, dass sein Leben mit Ihnen reibungslos und zufrieden beginnt.

 

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