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Gesundheit und Wohlergehen

​Sterbebegleitung für Ihre Katze

Ageing cat lying down indoors on the carpet.
Wenn das Ende des Lebens Ihrer Katze naht, ist das eine schwierige und bedrückende Zeit, aber indem Sie ein paar einfache Änderungen vornehmen, können Sie dafür sorgen, es ihr so angenehm und entspannt wie möglich zu machen.

Im Durchschnitt leben Katzen 15 Jahre, aber es ist nicht ungewöhnlich, dass sie bis zu 20 Jahre alt werden. Gegen Ende ihres Lebens können Sie einfache Änderungen vornehmen, um ihr die bestmögliche Pflege zukommen zu lassen, ihre Gesundheit zu unterstützen und ihr das Leben angenehmer zu machen.

Was passiert, wenn eine Katze älter wird?

Ab dem 11. Lebensjahr werden Sie die ersten äußeren Alterserscheinungen an Ihrer Katze bemerken. Sie wird weniger gut riechen, schmecken und hören können als vorher und ihre Beweglichkeit wird langsam aufgrund von abgenutzten oder schmerzenden Gelenken eingeschränkt sein. Ihre Haut und ihr Fell können stumpfer werden, da ihre Talgdrüsen, die für die Bildung eines nährenden und schützenden Ölfilms für die Haut verantwortlich sind, weniger produktiv sind und Erkrankungen wie Arthritis es ihnen erschweren, sich richtig zu putzen.

Ihre Katze kann unter Zahnproblemen wie abgenutzten Zähnen oder Zahnfleischerkrankungen leiden, die für sie das Fressen schmerzhaft machen und ihren Appetit beeinträchtigen können. Ihre Verdauungs- und andere Körperfunktionen lassen nach, was bedeutet, dass es für sie schwieriger sein kann, alle Nährstoffe aus ihrer Nahrung aufzunehmen, die sie benötigen, und sie verlieren möglicherweise an Gewicht.

Katzen können auch mit zunehmendem Alter an einer kognitiven Beeinträchtigung leiden, von der Schätzungen zufolge mehr als 80 % der Katzen zwischen 16 und 20 Jahren betroffen sind. Dieses Leiden äußert sich in Schlaflosigkeit, Orientierungslosigkeit, verstärkter Angst und dem Vergessen ihrer Routine – beispielsweise können sie vergessen, wo sie gefüttert werden oder wo die Katzentoilette ist.

So gestalten Sie Ihrer alternden Katze das Leben angenehm

Jeder Lebensbereich Ihrer älteren Katze kann durch einfache, kleine Änderungen angenehmer gestaltet werden.

Das Umfeld Ihrer älteren Katze

Gestalten Sie die Lieblingsplätze Ihrer Katze mit Rampen oder kleinen Stufen so, dass diese für sie leicht erreichbar sind, und umgeben Sie sie mit ihrem Lieblingsspielzeug oder ihren Lieblingsgegenständen. Futter und Wasser sollten ebenfalls leicht erreichbar sein. Gegebenfalls sollten Sie die Katzentoilette durch eine Variante mit abgesenktem Einstieg ersetzen, sodass Ihre Seniorkatze leichter herein und wieder herauskommt.

Ältere Katze liegt bei einem älteren Besitzer auf dem Schoß und wird gestreichelt.

Schlaf, Bewegung und Ihre ältere Katze

Damit Ihre alternde Katze gut schläft, können Sie tagsüber mit ihr spielen, so dass sie nachts müde ist. Richten Sie Ihrer Katze einen bequemen Liegeplatz ein. Pheromonsprays können bei der bei der Entspannung gestresster oder ängstlicher Katze helfen. Lassen Sie sich vor der Verwendung von Pheromonsprays vom Tierarzt beraten.

Ihre alternde Katze und ihre Diät

Eine häufige Umstellung der Katzennahrung bedeutet für alternde Katzen häufig unnötigen Stress. Bei einer altersgerechten Ernährung, die auf die individuellen Bedürfnisse Ihrer Katze zugeschnitten ist, gibt es keinen Grund für einen Wechsel. Außer Ihr Tierazt empfiehlt etwas anderes.

Feuchtnahrung sollten Sie immer bei Zimmertemperatur zu servieren. Direkt aus dem Kühlschrank aufgetischte Nahrung ist für den sensiblen Katzenmagen zu kalt. Zudem werden bei Raumtemperatur Aromen freigesetzt und die Schmackhaftigkeit erhöht. Ältere Katzen trinken in der Regel weniger, was zu Harnwegsproblemen führen kann. Stellen Sie daher sicher, dass sie immer frisches Wasser zur Verfügung hat. Auch Trinkbrunnen können nützlich sein, um Ihre Katze zum Trinken anzuregen.

Beachten Sie das Wohlergehen Ihrer älteren Katze

Es ist wichtig, dass Sie mindestens zweimal im Jahr Ihren Tierarzt besuchen, um die Gesundheit Ihrer älteren Katze überprüfen zu lassen. Wenn Ihre Katze Berührungsempfindlichkeit, Kreislaufprobleme, veränderte Körperhaltung oder Appetitlosigkeit aufweist, kann es sein, dass Ihre Katze unter Schmerzen leidet. Sie sollten umgehend einen Tierarzt aufsuchen.

Ihr Tierarzt kann Ihnen sagen, welche Ursache den Schmerzen zugrundeliegt und wie diese Ursache behandelt werden kann, damit es Ihrer Katze schnell wieder besser geht.

Das Wohlergehen und die Lebensqualität Ihrer älteren Katze können Sie durch bequeme Liegemöglichkeiten, angepasste Ernährung und regelmäßige Check-Ups beim Tierarzt positiv beeinflussen. Wenn Sie das Gefühl haben, dass es Ihrer Katze nicht gut geht, sollten Sie umgehend einen Tierarzt um Rat fragen.

  • Älter werdend

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